Hallöchen meine Lieben 🫶📚
ich habe „Love Me, Love Me“ von Stefania S. gerade beendet und ich muss sagen: dieses Buch hat sich wirklich leise in mein Herz geschlichen, aber dort ziemlich viel ausgelöst.
Im Mittelpunkt steht June, die mit ihrer Mutter wieder einmal umzieht und in Laguna Beach einen Neustart wagen muss. Neue Schule, neue Menschen, neues Umfeld und trotzdem dieses alte Gefühl, irgendwie nicht richtig dazuzugehören. June ist eher ruhig, beobachtet viel, zieht sich gern zurück und findet Trost in Serien über True Crime statt in Partys oder großen Gruppen .
Und dann verändert sich alles ein bisschen. Obwohl sie eigentlich denkt, wieder unsichtbar zu sein, wird sie überraschend gut aufgenommen. Alle scheinen sie zu akzeptieren außer James Hunter.
James ist dieser typische Bad Boy, der sofort Aufmerksamkeit zieht, aber gleichzeitig eine gewisse Distanz um sich herum aufgebaut hat. Man spürt schnell, dass hinter seiner Fassade mehr steckt als nur Schweigen und kühle Blicke.
Und genau das macht ihn so spannend, aber auch schwer zu greifen.
Ganz anders sein bester Freund William, der June offen und freundlich begegnet und ihr das Gefühl gibt, wirklich gesehen zu werden. Ehrlich, warm, präsent und trotzdem bleibt auch bei ihm dieses Gefühl, dass nicht alles so leicht ist, wie es wirkt.
Zwischen diesen drei entsteht eine Dynamik voller Spannung, Unsicherheit und Gefühlen, die sich nicht einfach einordnen lassen. Ich habe beim Lesen oft selbst nicht genau gewusst, wem ich trauen würde oder wohin die Geschichte mich eigentlich führt.
Besonders mochte ich, wie sehr Junes innere Welt spürbar ist dieses Gefühl von Zurückhaltung, aber auch der Wunsch, endlich irgendwo anzukommen. Genau das hat die Geschichte für mich so greifbar gemacht.
Für mich ist „Love Me, Love Me“ eine emotionale Young-Adult-Romance über Vertrauen, erste große Gefühle und die Frage, wie sehr die Vergangenheit einen Menschen wirklich prägt.
Ein Buch, das ruhig beginnt, aber emotional nach und nach immer mehr Tiefe entwickelt 🫶✨

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